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Pressemitteilung der CDU-Fraktion

19.07.2011 | Mirko Heuer

CDU Initiative für neue Schulwegpläne trägt Früchte!
Stadt Langenhagen macht Aktualisierung der Pläne zur Daueraufgabe.

Anfang 2010 hat die CDU-Fraktion eine Initiative für die Aktualisierung der Schulwegpläne gestartet. In einer Auftaktveranstaltung wurde hierzu ein internetbasiertes Programm zur Erstellung und Pflege von Schulwegen vorgestellt, das als Kooperationsprojekt der Landesverkehrswacht und der Firma Continental erstellt wurde. Das Programm ermöglicht eine systematische Erfassung von Gehwegen, Fußgängerüberwegen, Ampeln und auch Unfallschwerpunkten und kann sehr einfach bedient werden. Der erste Schulwegplan entstand dann für die Grundschule Krähenwinkel in Zusammenarbeit mit Schulleitung, Eltern und der örtlichen Kontaktbeamtin Dagmar Maronde (die Presse berichtete). Der Schulwegplan für die Friedrich-Ebert-Grundschule war bereits fertig gestellt, jedoch noch nicht im notwendigen Genehmigungsverfahren, als die Verwaltung eine Arbeitsgruppe zum Thema Schulwegplanung gegründet hat. Die mit 8 Planern besetzte Gruppe, die sich aus verschiedenen Fachbereichen zusammensetzt, erarbeitet seitdem Schulwegpläne für alle Grundschulen in Langenhagen. Die CDU-Fraktion hat ihre Pläne als Grundlage für die weitere Arbeit gern an die Gruppe übergeben. „Es ist wichtig und richtig, dass die Verwaltung diese Aufgabe ernst nimmt und die Aktualisierung dieser Pläne künftig als Daueraufgabe übernehmen will“, freut sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer. „Wir haben im Rahmen unserer Arbeit festgestellt, wie viel Aufwand erforderlich ist, um gute Schulwegpläne zu entwickeln und danken der Verwaltung dafür, dass dieser Job künftig durch eine schlagkräftige Arbeitsgruppe innerhalb der Verwaltung erledigt wird“.

Die Stadt Langenhagen nutzt hierfür allerdings nicht das von der CDU-Fraktion vorgeschlagene Programm, sondern eine eigene Software, für das ein städtischer Grafiker die notwendigen Symbole zum Beispiel zur Kennzeichnung von vorgeschlagenen Querungen, oder Gefahrenpunkten erstellt hat. „Ich habe grundsätzlich Verständnis dafür, dass die Stadt Ihre eigenen Vorstellungen bezüglich des Aussehens der Pläne umsetzen will, auch wenn dadurch einige Vorteile des Programms der Landesverkehrswacht verloren gehen. Das vorhandene System ist auf die Erstellung von Schulwegplänen optimiert und wird ständig kostenlos weiterentwickelt. Es gibt ein abgestimmtes Freigabesystem bei Änderungen an den Plänen und die Nutzer können eigene Ausschnitte wählen und drucken. Darüber hinaus gibt es ein kostenloses Lehrpaket, das sich für die 4. Grundschulklassen im Sachunterricht oder als Unterrichtsmaterial im Rahmen des niedersächsischen Curriculum-Modells "Mobilität" eignet“, erläutert Heuer. Schade sei auch, dass die vorhandenen Pläne nicht weitergenutzt werden können und somit die Arbeit der CDU-Fraktion und auch der Eltern der Kaltenweider Grundschule, die die Pläne für ihre Schule in Eigenregie erstellt haben, jetzt doppelt gemacht wurde. „Ich will aber kein unnötiges Wasser in den Wein gießen, denn es ist wichtiger, dass es überhaupt gemacht wird, als wie es gemacht wird. Ich freue mich jetzt auf die Veröffentlichung der ersten Pläne, die noch in den kommenden Sommerferien geplant ist, damit die Eltern diese Pläne rechtzeitig zur Einschulung in den Händen halten können“, schließt Heuer.

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