28.09.2009 | Mirko Heuer, Renate Friedrich
CDU fordert schnelle Lösung für Schulraumproblematik am Schulzentrum
Containerlösung soll schon in 2010 für Entspannung sorgen
Sofortige Entspannung der Schulraumproblematik von Gymnasium und IGS fordert jetzt die CDU-Fraktion. Bereits in 2008 habe man einen entsprechenden Vorschlag gemacht, der jedoch nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Jetzt hat CDU-Fraktionschef Mirko Heuer einen entsprechenden Antrag gestellt, der vorsieht, dass die Planungen für eine Containerlösung noch in 2009 abgeschlossen werden, um gleich im ersten Halbjahr 2010 mit der Umsetzung beginnen zu können. „Wir haben in Gesprächen mit Schulleitung und Schülerrat eine hohe Akzeptanz für eine solche Lösung erfahren. Wir wollen nicht mehr länger auf Planungen, Abstimmungen oder Finanzierungsthemen für einen eventuellen 11 Millionen-Anbau warten. Wir wollen eine schnelle und pragmatische Lösung für die Übergangszeit" erläutert die bildungspolitische Sprecherin der CDU, Renate Friedrich, den Antrag. Die CDU-Fraktion glaubt nicht an einen schnellen Anbau, zu viele Daten für eine vernünftige Entscheidung würden fehlen. „Die Verwaltung hat seit Jahren ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Eine kontinuierliche Schulraumbedarfsplanung fehlt. Der Wunsch nach Beschleunigung des Prozesses wurde mehrheitlich abgelehnt. Und dann gibt es seit mehr als einem Jahr einen Arbeitskreis aus Verwaltung, Schulleitung und Elternrat, bei dem die politischen Entscheider, die letztlich für die Finanzierung gerade stehen müssen, komplett außen vor bleiben" kritisiert Heuer das Vorgehen der Verwaltung scharf und macht deutlich, dass die CDU-Fraktion nicht akzeptieren wird, dass in der Zwischenzeit einfach nichts unternommen wird. Friedrich unterstreicht derweil die Forderung nach den Containern: „An solch einer Lösung ist nichts anrüchiges. Heutige Container sind extrem komfortabel, von innen sieht man den so geschaffenen Räumen nicht an, dass es sich um einen Container handelt. Sie haben mit Sicherheit eine höhere Aufenthaltsqualität als die derzeitigen Klassenräume". Eine schnelle Abhilfe könne so für die Bläserklassen, das Mensaproblem und fehlende Aufenthaltsräume geschaffen werden. Auch im Falle eines Neubaus, für den laut aktuellen Planungen alte Gebäudeteile weichen sollen, müssen Ausweichmöglichkeiten geschaffen werden. Auch hier müsse auf eine Containerlösung zurückgegriffen werden, so dass entsprechende Planungen in jedem Fall vorgenommen werden müssten. Aufstellmöglichkeiten gibt es auf dem Schulgelände oder auch im nahen Umfeld des Schulzentrums reichlich. „Wir rühmen uns in Langenhagen als Bildungsstandort und mit Sicherheit sind das Gymnasium und die IGS Langenhagen über die Grenzen Langenhagens hinaus bekannt. Insofern müssen wir mit Sicherheit etwas tun" unterstreicht Heuer. Ob der 11 Millionen Umbau die richtige Lösung ist, lasse sich jedoch auf Basis der von der Verwaltung gelieferten Informationen noch nicht abschließend sagen. „Wer in der aktuellen Situation behauptet, dass der jetzt vorgelegte Entwurf die einzig mögliche Lösung sei, geht sehr fahrlässig mit Steuergeldern um. Mit der Containerlösung nehmen wir auf jeden Fall schon mal ein wenig Druck vom Kessel und können die Verwaltung noch mal eine Runde nachsitzen lassen, in der Hoffnung, dass die Hausaufgaben anschließend vollständig sind" hofft Heuer.
Beispiele für Schulraumcontainer:
Zugehöriger Ratsantrag, eingebracht am 28.09.2009
Antrag_Conatainerlösung_Schulzentrum_20[...].pdf
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