28.05.2009 | Mirko Heuer
Langenhagen geht bei Wettbewerb „Energieeffiziente Straßenbeleuchtung" leer aus, CDU Vorschlag für LED-Beleuchtung ist jedoch unter den Gewinnern!
Wie hier, in der Tempelhofer Str., gibt es in Langenhagen viele Laternen, die sich hervorragend für LED-Umrüstung eignen.Die Sieger im Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" stehen fest. Auch Langenhagen hat sich mit der Umrüstung des letzten Drittels der Straßenbeleuchtung auf so genannte Natriumdampflampen beworben. Leider ohne Erfolg und damit auch ohne Aussicht auf die dort ausgelobten erheblichen höheren Fördermittel. Zu den Gewinnern hingegen, die auf der kommunalen Klimakonferenz am 3. Juni 2009 in Berlin ausgezeichnet werden, zählt die Gemeinde Hartha, in der die BLED Technologie der Firma acrylamp eingesetzt wird. Diese BLED-Technologie hat die CDU-Fraktion auch für Langenhagen vorgeschlagen. „Statt die geplanten 800.000,-- Euro komplett in eine Technologie zu stecken, die zum Teil schon 2015 verboten wird, wollten wir dort, wo es heute schon möglich ist, in eine innovative und umweltfreundliche Straßenbeleuchtung investieren, die nebenbei auch noch richtig viel Geld spart. Davon aber wollten Verwaltung und die rot/grüne Ratsmehrheit nichts wissen" ärgert sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer über die an den Tag gelegte Ignoranz. Eine eigens zu diesem Thema von der CDU-Fraktion geforderte Informationsveranstaltung fand ohne die Firma acrylamp statt und das, obwohl die CDU mehrfach um die Einladung eben dieser Firma gebeten hatte. „Unserer Bitte sollte anfangs sogar noch nachgekommen werden, aber der Bürgermeister hat die Einladung dann doch noch gestoppt. Angeblich, weil die geladenen „Fachleute" alles Wissenswerte vermitteln könnten". Gewusst haben sie laut Heuer dann doch eher wenig, zumindest von der vorgeschlagenen BLED Technik, mit deren Einsatz nun die Gemeinde Hartha neben 17 weiteren Gemeinden in den Genuss von Fördermitteln kommt: „Es reicht eben doch nicht, wenn man sich ein paar Stunden vor der Informationsveranstaltung mal kurz mit dem Hersteller unterhält und anschließend meint, man könne fachkundig Auskunft geben". Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat nach Empfehlung einer Fachjury die Entscheidung über die Gewinner getroffen und freut sich dass der Wettbewerb „gezeigt habe, dass es eine Fülle von Innovationen gibt, die umweltfreundlich, energiesparend und alltagstauglich sind". Genau diese Alltagstauglichkeit wollte der Vertreter der Stadtwerke Hannover jedoch der BLED-Beleuchtung absprechen. Mit „guten Argumenten" wie „das kann ich mir nicht vorstellen, dass das funktioniert" wurde schnell klar, die Stadtwerke wollen mit der jetzigen Komplettumrüstung durchaus Energie sparen, aber eben bloß nicht zu viel. „Wir haben beantragt, dass sich Vertreter aus Politik und Verwaltung die Installation in Hartha live vor Ort ansehen und anschließend vielleicht doch noch einmal über ihr Urteil nachdenken. Vielleicht hilft ja die Entscheidung, die jetzt im Rahmen des Bundeswettbewerbs getroffen wurde, dabei ein wenig auf die Sprünge" hofft Heuer und ergänzt , dass man anderenfalls wohl einen großen Teil der Kosten für die Hau-Ruck Aktion „Umrüstung der Straßenbeleuchtung" auf die schon gut gefüllte Haushaltsposition „Geldverschwendung" buchen müsse.
BMU-Pressedienst Nr. 152/09 Berlin, 24.05.2009
Pressemeldung_BMU-Pressedienst-152-09.pdf
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Quelle: http://www.bundeswettbewerb-stadtbeleuchtung.de/
PM_Preistraeger_Stadtbeleuchtung.pdf
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