
Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion
24.05.2010 | Mirko Heuer
CDU-Fraktion informiert sich über Situation im Gewerbegebiet Godshorn
Diskussion über Verkehrssituation und Entwicklungspotenzial
Ihre wöchentliche Fraktionssitzungen hat die CDU-Fraktion diesmal für einen Besuch bei der Langenhagener Geschäftsstelle der Spedition Schenker im Gewerbegebiet Godshorn genutzt. Nach einer interessanten Firmenpräsentation mit anschließender Führung über das Firmengelände folgte eine angeregte Diskussion über die Themen Verkehrssituation und Entwicklungspotenzial im Gewerbegebiet.
Der Aufhänger der Kritik war schnell gefunden, schließlich ist seit Monaten die Rechtsabbiegespur von der Langenhagener Straße in die Hessenstraße gesperrt. "Ein Ärgernis nicht nur für die Speditionen, sondern auch für die Mitarbeiter der im Gewerbegebiet ansässigen Firmen, welches leider, trotz Zusage von Bürgermeister Fischer, noch immer nicht abgestellt ist. Den Frust haben nicht nur die direkt Betroffenen durch Zeitverlust und Nervenkrieg an der Einfädelung, sondern auch die indirekt Betroffenen, die jetzt schon ewig die Schleichverkehre ertragen müssen" stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer fest. Offensichtlich glaubt der ein oder andere schon nicht mehr an eine Beseitigung des Schadens, so hat zum Beispiel Ulfert Hinz seine ganz eigene Vorstellung einer Umnutzung des seit langem gesperrten Rechtsabbiegers bildlich dokumentiert. Mit einem Klick auf das Bild erhalten Sie zusätzliche Informationen.
Unabhängig von dem konkreten Problem dieses Rechtabbiegers, kam das Gespräch mit der Fa. Schenker dann sehr schnell von den kleinteiligen Sorgen und Nöten auf die allgemeine Problematik des Gewerbegebietes. "Die Verkehrsinfrastruktur passt schon lange nicht mehr zur Entwicklung des Gewerbegebietes. Eigentlich sollte hier der Arbeitskreis Verkehrsentwicklungsplan (VEP) ansetzen, der im November 2008 mit seiner ersten Sitzung gestartet ist, leider hat sich dieser bisher nur in einer viel zu kleinteiligen Betrachtung verlaufen. Im Rahmen der Ist-Aufnahme wurden erneut altbekannte Themen diskutiert und auch gleich neu überplant. Keine neuen Erkenntnisse, aber neue farbige Zeichnungen für jede Menge Steuergeld. Die Kernfrage für das Gewerbegebiet Godshorn wurde jedoch immer wieder umschifft" kritisiert Heuer das bisher vorgelegte Ergebnis und weist darauf hin, dass die CDU-Fraktion schon seit Jahren auf ein langfristigen VEP-West dringt: „Wir haben immer wieder betont, dass Langenhagen hier den Blick nicht nur auf die nächsten 10-15 Jahre, sondern weit darüber hinaus richten muss." Heuer verweist hierbei auch auf Planungen und Überlegungen des Langenhagener Verkehrsplaner Ulfert Hinz, der auf seiner Internetseite www.privat-uhinz.de innovative Lösungen für das Problem bietet, dass die Zu- und Abflüsse des Kfz-Verkehrs zwischen den entstandenen Gewerbegebieten und den Anschlussstellen an die Autobahnen über Stadtstraßen verlaufen und sich dort mit dem normalen städtischen Verkehr überlagern. „Ulfert Hinz betrachtet auf seiner Internetseite den Straßenverkehr in Langenhagen aus der Perspektive, die ich mir im Rahmen eines Verkehrsentwicklungsplans vorgestellt hätte" lobt Heuer die Denkanstöße von Hinz, „stattdessen diskutieren wir in den Arbeitskreissitzungen auf der Mikroebene herum, teilweise über Themen, die sich sicherlich auch schon auf der ein oder anderen Mängelkarte wiedergefunden haben". Die CDU-Fraktion möchte, dass den Propheten im eigenen Land mehr Gehör geschenkt wird, was im Fall von Herrn Hinz natürlich gut passt, decken sich dessen Vorstellungen bezüglich der weiteren verkehrsplanerischen Entwicklung Langenhagens doch in vielen Teilen mit den Forderungen der CDU-Fraktion im Rahmen des VEP.
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Einen kleinen Appetithappen zu den Themen, die auf der Homepage von Ulfert Hinz zu sehen sind, finden Sie in der nachfolgenden Abbildung [Bild 3]. Hier wird aufgezeigt, wie eine "Anschlussstelle äußerst leistungsfähig, übersichtlich und sicher" hätte gestaltet werden können. Mehr zu diesem Thema unter
"ungebaute Anbindung zur A352"
Laut Ulfert Hinz ist die hier von Ihm entwickelte Lösung der Anbindung an die A352 so nicht mehr zu realisieren. Es ist aber ein Werben für Mut und Kreativität, um Lösungen, die auf den ersten Blick vielleicht (zu) visionär erscheinen mögen, eben nicht gleich zu verwerfen, sondern offen zu diskutieren.






