CDU Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen

Ihr Motor für Langenhagen, eine Stadt in Bewegung

 

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

15.04.2010 | Bernhard Döhner, Mirko Heuer

Kein Verständnis für Tatenlosigkeit bei Straßensanierung
CDU fordert mehr Einsatz bei Verhandlung mit anderen Baulastträgern

Es ist für die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen nicht nachvollziehbar, weshalb der Verkehrs- und Feuerschutzausschuss am Donnerstag, 22.04.10 vom Bürgermeister Fischer abgesagt wurde. Gerade nach diesem harten Winter und den in horrendem Maße aufgetretenen Straßenschäden, wäre eine Bilanzierung und Beratung über die schnellst mögliche Behebung der Schäden wichtig. Besonderes Augenmerk wäre auf die Langenhagener Straße in nördlicher Richtung am Abzweig in die Hessenstraße und die nördliche Walsroder Straße zu richten. Hier sind ca. 15m des Abbiegestreifens beschädigt und deshalb der Fahrstreifen komplett gesperrt. "Das Abschieben der Verantwortung durch den Bürgermeister auf den Baulastträger der Langenhagener Straße ist, wie so oft, zu kurz gesprungen", meint der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Bernhard Döhner. Ganz im Gegenteil, Bürgermeister Fischer steht in der Verantwortung gegenüber den Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet Godshorn, die Steuern an Langenhagen zahlen. Aber auch gegenüber den Einwohnern des Ortsteils Godshorn, die ebenfalls Steuer- und Gebührenzahler sind und nun ein deutlich erhöhtes Aufkommen von Schleichverkehren zu erdulden haben. Die Einengung der Langenhagener Straße führt in den Hauptverkehrszeiten zu regelrechten Machtkämpfen zwischen den in Richtung Westen Fahrenden und jenen, die in das Gewerbegebiet abbiegen wollen. Dies ist überflüssig und gefährlich. Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch die unterlassene Sanierung entsteht, ist um ein Vielfaches höher als die Kosten für eine Sanierung. Hier hätte der Bürgermeister schon vor Wochen Handlungs- und vor allem Verhandlungsbedarf mit dem Baulastträger sehen und eine schnelle Lösung mit diesem herbeiführen müssen. Vorübergehend hätte auch ein billiges Provisorium gereicht, wie es an vielen Stellen im Stadtgebiet umgesetzt worden ist. So geschehen in einer, einem Feldweg ähnelnden Straße, der Poggenaue am Wietzepark, wo nach den Arbeiten erneut ein Achtungsschild mit dem Hinweis Straßenschäden aufgestellt wurde. Schilda! Auch die erhöhte Lärmbelästigung der Anlieger der nördlichen Walsroder Straße, die einer Huckelpiste gleicht, ist vom Bürgermeister zu verantworten, zumal er selbst einen Teil dieser Strecke auf dem Weg in seine Dienststelle und zurück mindestens zweimal pro Tag befährt.
"Die CDU-Fraktion hat überhaupt kein Verständnis für die Tatenlosigkeit unseres Hauptverwaltungsbeamten", ergänzt CDU-Fraktionsvorsitzender, Mirko Heuer und fährt fort: "Viel Geld war da, was verbrannt wurde, jetzt soll es für die kleinsten Notwendigkeiten fehlen? In dieser Stadt fehlt wirklich etwas, und zwar der Wille. Wenn der nämlich da wäre, gäbe es auch für viele Dinge in unserer Stadt einen Weg!"

Bild von der beschädigten Fahrbahn in hoher Auflösung
IMG_0591.jpg
JPG Bild [2.0 MB]
Diese Pressemitteilung als PDF-Dokument zum Herunterladen
PM_20100415_Strassensanierung.pdf
Adobe Acrobat Dokument [32.6 KB]