
Pressemitteilung der CDU-Fraktion
09.02.2011 | Mirko Heuer
Erste Sitzung in der Reihe "CDU-Fraktion vor Ort" im neuen Jahr 2011
CDU zu Besuch bei der Elisabeth-Kirchengemeinde
Bild: Losch (Wikipedia)Die CDU-Ratsfraktion besuchte im Rahmen ihrer Aktion "CDU-Fraktion vor Ort" regelmäßig öffentlichen Einrichtungen, Vereine und Betriebe in Langenhagen. Der erste Besuch im neuen Jahr galt der Elisabethkirche, die mit 4500 Gemeindemitgliedern die größte Kirchengemeinde in Langenhagen stellt. Pastor Bernd Wrede und Pastorin Bettina Praßler-Kröncke berichteten im Martinshaus über die Schwerpunkte der Kirchenarbeit. Eine wichtige Säule ist die Kinder und Jugendarbeit. So betreibt die Gemeinde aktuell vier Kindergartengruppen und eine Hortgruppe und eröffnet noch in diesem Jahr eine neue Krippengruppe. Neben zwei Kinderchören und einer aktiven Kindergottesdienstarbeit wird immer noch eine große Zahl an Konfirmanden, zwischen 90 bis 100 Teilnehmern pro Jahrgang, betreut. Diese werden von so genannten „Konfiteamern“ (bereits Konfirmierte, die den nachfolgenden Jahrgang unterstützen) begleitet.
Ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit ist die "offene Kirche". Von Ostern bis zum Erntedankfest steht die Kirche täglich zur stillen Einkehr und für Touristen offen und zog in dieser Zeit zuletzt bis zu 3.500 Besucher an, darunter auch Muslime. Eine intensive Kulturarbeit ist eine weitere Säule der Elisabethgemeinde. Hierzu gehören die Kantorei, die neben dem regelmäßigen Singen im Gottesdienst jährlich ein großes Konzert veranstaltet, sowie die ebenfalls sehr aktiven Eliza-Singers. Mit Hilfe des Fördervereins für Kirchenmusik werden unter anderem auch die Mittel zum Erhalt der B-Musikerstelle eingeworben. Die Zuschüsse laufen jedoch Mitte 2012 aus, spätestens dann braucht die Kirche alternative Finanzierungsmöglichkeiten, um die Fortsetzung der Stelle zu ermöglichen. Weitere neue Gottesdienste wie "Querbeet", die regelmäßig eine sehr unterschiedliche Besuchergruppe ansprechen, tragen zur Attraktivität der Kirche bei. Ein absoluter Höhepunkt in der Gemeindearbeit ist der Kinder- und Jugendzirkus "Hermine", unter der Leitung von Björn Ostendorp, in dem 30 - 40 Jugendliche aktiv sind. "Die sind mir unterdessen über den Kopf gewachsen", erklärte die Pastorin fröhlich, die dies Projekt mit ihrem Mann federführend initiiert hat.
Für die Politik von besonderem Interesse war der Hinweis von Pastorin Praßler-Kröncke, dass die Überalterung des Wohngebietes um die Elisabeth-Kirche ein zunehmendes Problem darstellt. Das Familienleben in der Langenhagener Kernstadt müsse daher gefördert werden. Keine leichte Aufgabe für die Ratspolitik hier eine Lösung herbeizuführen, denn es gibt nur wenige Freiflächen für familiengerechtes Bauen, wenn man von dem Bereich Eichenpark einmal absieht. Positiv wurde hingegen die Entwicklung des Kirchplatzes gesehen, der im Rahmen des Neubaus der Elisabeth-Arkaden sein jetziges Gesicht erhalten hat. CDU-Fraktionsvorsitzender Mirko Heuer nahm, neben dem Hinweis auf den maroden Radweg an der Walsroder Straße, weitere Verbesserungsvorschläge rund um die Elisabethkirche auf, die jetzt in der Fraktion diskutiert werden und natürlich, wie alle Anregungen aus der Reihe "CDU-Fraktion vor Ort", in das Wahlprogramm der CDU einfließen.




