14.01.2010 | Mirko Heuer
CDU will Sanierung des Schulzentrum vorantreiben
Machbarkeit über ein PPP-Modell soll geprüft werden

Ergänzend zum Pressebericht vom 10.02.2010 über unser Anliegen, Schulsanierung und Schulanbau im Schulzentrum zu beschleunigen möchte die CDU-Fraktion Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Einblick in PPP = Private Public Partnership (oder auf deutsch ÖPP = Öffentlich Private Partnerschaft) geben.
Was ist PPP - Kurzfassung:
PPP ist eine vertraglich geregelte, längerfristige Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Verwaltung und priwatwirtschaftlilchen Unternehmen. Die Zusammenarbeit gilt einer bisher in staatlicher Verantwortung erbrachten öffentlichen Aufgabe mit dem Ziel, mehr Flexibilität, eine schnellere Fertigstellung und eine höhere Effizienz zu erreichen. Kapital, Personal und Fachwissen werden in der Regel gemeinsam organisiert, die Risiken des Projekts sollen sachgerecht und ausgewogen verteilt werden. Ganz wichtig ist dabei, dass PPP keine vernünftige Haushaltspolitik ersetzen kann und auch nicht zur Realisierung unfinanzierbarer Vorhaben dienen darf.
Nicht jedes Projekt ist für PPP geeignet, daher gibt es ein Phasenmodell zur Realisierung, an dessen Anfang eine Machbarkeitsüberprüfung steht. Sofern diese positiv beschieden wird, wird die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt. Je nach Ausgang kann man anschließend in die entsprechende Umsetzung gehen.
Wir haben an dieser Stelle viele Informationsmaterialien zusammengestellt, die Vor- aber auch Nachteile von PPP aufzeigen. Zudem finden Sie einige erfolgreiche Projekte - gerade im Bereich von Schulsanierung und Schulan-/neubau.
Schließlich finden Sie auch noch zwei Projekte, in denen ein Schulan-/neubau für erheblich weniger Geld umgesetzt wurde, als die Stadt Langenhagen derzeit für eine Mensa und 8 Klassenräume eingeplant hat.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre CDU-Fraktion
Weiterführende Verlinkungen zum Thema PPP:
Eine Zusammenstellung der Fachdienste* 5-1 (Bauverwaltung) mit der Entwicklung der Untersuchungs- und Bewertungsmatrix und 2-2 (Technik) mit den zugehörigen Untersuchungen, Maßnahmen und Kosten- schätzungen aus Oktober 2006
*alte Bezeichnug aus 2006
Gesamtliste Schulen.pdf
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Ziel dieser, vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Kurzstudie ist es, die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ausgewählter deutscher PPP-Schulprojekte und eines europäischen PPP-Schulprojektes
darzustellen.
Wirtschaftlichkeit-von-PPP_Schulen.pdf
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Schulbau mit privaten Partnern - ja oder nein? Je größer das Projekt, desto schwieriger ist es für Kommunen, eine solide Planung und Kalkulation zu erstellen. Die Vergleichsringarbeit der KGSt mit Benchmarks zur Orientierung kann hilfreich bei der Bewertung von Wirtschaftlichkeit und Risiken bei PPP-Modellen sein.
Info_PPP-Ein-Gewinn-fuer-alle-Beteiligte[...].pdf
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Dokumentation der Vorgehensweise der Stadt Leipzig im Rahmen der geplanten Sanierung ihrer Schulgebäude. Schritt für Schritt von der Idee zur Umsetzung.
So-hat-es-Leipzig-gemacht.pdf
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Nicht alle Projekte eignen sich gleichermaßen für die Umsetzung einer Public Private Partnership. Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit mit Ernst & Young/Prof. Weiss & Partner Projektsteuerungsgesellschaft mbH ein transparenter Eignungstest entwickelt, der in diesem Dokument zur Verfügung gestellt wird.
Eignungstest.pdf
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Im Leitfaden II (Kriterienkatalog PPP-Eignungstest Schulen) werden die Herangehensweisen und der Ablauf eines PPP-Eignungstests speziell für Schulen dragestellt.
Kurzfassung-Leitfaden-2.pdf
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Acht Klassenräume und eine Mensa für 9 Millionen Euro in 3 Jahren?
... oder darfs vielleicht auch günstiger aber dafür schneller fertig sein?
Für rund 7,7 Millionen Euro Investitionsvolumen entsteht in Barleben die neue Sekundarschule mit einer Bruttogrundfläche von rund 5.000 Quadratmetern. Das dreigeschossige, rechteckige Gebäude mit Aula und Mensa und 20 Klassenräumen hat dank seiner klaren Strukturierung und dem Einsatz der Werkstoffe Glas, Aluminium und Beton einen modernen Charakter.
Kommunal-Schule-Barleben.pdf
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Die Christian-Wirth-Schule in Usingen platzte aus allen Nähten. Der Hochtaunuskreis als Träger der Bildungseinrichtung fand die Lösung in einem Erweiterungstrakt in Modulbauweise. Das neue Gebäude war bereits nach sieben Wochen fertiggestellt und kostete 3 Mio. Euro. Der dreigeschossige Schulbau umfasst 18 Klassenräume, zwei Kursräume und einen EDV-Raum. Der integrierte Aufzug gewährleistet eine barrierefreie Nutzung.
Info_2010-02-02_Neubau-guenstiger.pdf
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