CDU Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen

Ihr Motor für Langenhagen, eine Stadt in Bewegung

08.07.2009 | Mirko Heuer, Renate Friedrich

CDU möchte Eltern- und Schülerinitiativen stärken
Stadt soll Angebote von ehrenamtlichen Helfern fördern und unterstützen

Klare Bedingungen über das, was Eltern- oder Schülerinitiativen an ihren Schulen anpacken dürfen, feste Ansprechpartner und konkrete Förderung der Initiativen wünscht sich die CDU-Fraktion. Ein jetzt eingebrachter Antrag sieht vor, dass die Stadt hierfür die Rahmenbedingungen in Form von Richtlinien für Schüler- oder Elterninitiativen schafft. „Wenn sich Eltern oder Schüler in Ihrer Schule engagieren, indem sie z.B. Klassenräume streichen oder Räumlichkeiten neu gestalten wollen, dann müssen diese ehrenamtlichen Helfer unbedingt unterstützt werden. Vielfach ist jedoch unklar, wer was machen darf, wer die konkreten Ansprechpartner sind, oder wo man weitere Unterstützung oder Informationen bekommt" schildert der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer die Situation aus eigener Erfahrung. Hier sollen die jetzt beantragten Richtlinien für Eltern- oder Schülerinitiativen ansetzen. Mit einer entsprechenden Richtlinie wäre für die Initiatoren zukünftig von vornherein klar, was möglich ist und was eben auch nicht und es gäbe Klarheit über Ablauf und Zuständigkeiten. Hierdurch entfielen für die Initiatoren solcher Eigeninitiativen die bisher notwendigen Recherchen und die im schlechtesten Fall vielleicht sogar vergeblichen Anfragen, wodurch Enttäuschung entsteht und ehrenamtliches Engagement zum Erliegen kommen kann. Gerade Eltern von Erstklässlern stecken noch voller Elan und wollen sich einbringen. Stellen diese fest, dass mehr Zeit in Nachfragen und Klärung von Sachverhalten investiert werden muss als in die eigentlich umzusetzende Maßnahme, wird aus Einsatzwillen schnell Resignation. Um die Belange der Eltern- oder Schülerinitiativen optimal zu unterstützen, sollen die Richtlinien nach den Wünschen der CDU-Fraktion in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der schulischen Gremien wie Stadtelternrat, Schulelternrat und auch Schulvorstand entwickelt werden. „Diese Richtlinien sollen Eltern- oder Schülerinitiativen unterstützen und nicht einschränken, daher ist es wichtig die Wünsche und Probleme der potentiellen Helfer zu kennen und zu berücksichtigen. Im Rahmen unserer Recherchen haben wir ganz unterschiedliche Auskünfte erhalten, was genehmigt werden kann oder was nicht erlaubt sein soll. Diese Unstimmigkeiten wollen wir aufklären und den Ehrenamtlichen verlässliche Aussagen zukommen lassen" unterstreicht die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Renate Friedrich, die Initiative der CDU-Fraktion. Eltern- oder Schülerinitiativen sollten, wenn sie angeboten werden, dankbar entgegengenommen werden und dann auch versicherungsrechtlich dem Ehrenamt gleichgestellt werden. „Wir sind auf ehrenamtliche Unterstützer angewiesen, und das nicht nur in finanziell schlechten Zeiten, daher müssen wir es diesen Unterstützern so leicht wie möglich machen, ihren Einsatz zu erbringen. Verlässliche Richtlinien sind dabei ein großer Schritt in diese Richtung" ist Heuer überzeugt.