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08.04.2010

Aktuelle politische Informationen der CDU-Fraktion

08.04.2010 | Mirko Heuer, Wilhelm Behrens

Regionsploitiker Zabel übt haltlose Kritik an Projekt Abenteuerspielplatz

Leserbrief unter der Rubrik: "Wenn man keine Ahnung hat ..."

Der oben stehende Leserbrief wurde in der Nordhannoverschen Zeitung vom 03.04.2010 abgedruckt, offenbar als Reaktion auf einen Presseartikel von Wilhelm Behrens und Mirko Heuer zur Wiederbelebung des Abenteuerspielplatzes am Silbersee. Ohne Geheimnisse auszuplaudern, kann man sicher feststellen, dass Herr Zabel (Mitglied im Regionsvorstand der Grünen in Hannover) ein recht enges Verhältnis zu Frau Elke Zach (Regionsabgeordnete der SPD und Ratsmitglied im Rat der Stadt Langenhagen) hat. Ein privates rot/grünes Bündnis, welches die ablehnende Haltung der rot/grünen Ratsmehrheit gegenüber dem Abenteuerspielplatz nun per Leserbrief zu transportieren versucht. Netter Versuch, leider ziemlich substanzlos und sachlich falsch. Herrn Zabel sei gesagt: "Thema verfehlt, sechs, setzen!"

Dies haben wir als Gründungsmitglieder des Vereins "Abenteuerland Langenhagen" i.G. - natürlich ebenfalls über das Medium Leserbrief - klar gestellt:

Abenteuer nicht, Bildung schon

Zum Leserbrief „Abenteuer ist nicht Pflicht der Stadt"

von Wilhelm Zabel in der Nordhannoverschen

Zeitung vom 03. April:

 

Wilhelm Zabel, Mitglied im Regionsvorstand der Grünen in Hannover, ist offensichtlich nicht ganz im Thema wenn es um den Betrieb von Abenteuerspielplätzen geht. Diese zählen nämlich gerade nicht zu den üblichen Spielplätzen sondern zählen als Projekte der offenen Jugendarbeit zu den Bildungseinrichtungen. Und natürlich brauchen Abenteuerspielplätze Personal, aber nicht um Vandalismus zu verhindern, sondern um die dort spielenden Kinder pädagogisch im Rahmen der vielfältigen Projekte zu begleiten. Insofern gehört das notwendige Personal auch zu den Pädagogen und nicht zum Wachschutz. Vor allem für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren gibt es keine sachgerechtere Einrichtung, die derart konstruktiv imstande wäre, deren Entwicklung im Sinne von Bildung, Kreativität, Sozialverhalten und Gesundheitsförderung zu unterstützen. Ich empfehle Herrn Zabel, sich zukünftig vorher über die Themen die er kommentieren möchte schlau zu machen, und ich bin gern bereit ihm mal eine entsprechende Literaturliste zum Thema Abenteuerspielplätze zukommen zu lassen. Wenn Herr Zabel jedoch tatsächlich das Thema Vandalismus und das damit zusammenhängende Personal betrachten möchte, sollte er seinen Blick mal auf den 500.000 Euro teuren Erlebnispark im Weiherfeld richten. Dort gibt es tatsächlich die Gefahr von Vandalismus am zukünftigen Kunstrasenfußballfeld und den weiteren Anlagen - und dort ist tatsächlich bisher keinerlei Personaleinsatz vorgesehen.

Veröffentlicht am 09.04.2010 in der Nordhannoverschen Zeitung
Leserbrief-Abenteuerspielplatz.pdf
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