06.09.2009 | Mirko Heuer
CDU wünscht sich den Einsatz von Spielplatzpaten
Nach der Suche im Sommer soll jetzt der politische Beschluss folgen

In den Sommermonaten hat die CDU-Fraktion für das Konzept von so genannten Spielplatzpaten geworben. Wie intensiv sich Spielplatzpaten einbringen, hängt von dem persönlichen Engagement ab, jeder Einsatz ist besser als keiner. Dabei stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer noch mal ganz klar fest: „Spielplatzpaten sind keine Hilfssheriffs oder Müllsammler! Spielplatzpaten sind für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht mit Auflagen oder rechtlichen Verpflichtungen verbunden. Es gibt aber trotzdem eine wichtige Voraussetzung: Die Aufgabe muss kinderfreundlich wahrgenommen werden. Der Pate ist der Vermittler zwischen Nutzern und Verwaltung. Er soll Renovierungsarbeiten nicht selbst durchführen und er soll nicht gegen Sachbeschädigungen vorgehen. Aber er sollte im Rahmen von Kontrollbesuchen eventuell kleinere Missstände beseitigen und vor allen Dingen Mängel melden, damit diese umgehend abgestellt werden können. Und er soll sich als Vermittler natürlich den Besuchern bekannt machen". Um dieses Vorhaben umzusetzen, hat die CDU-Fraktion zuerst eine Abfrage gestartet. Über die Internetseite der CDU-Fraktion konnten sich Ehrenamtliche melden, die sich für die Aufgabe eines Spielplatzpaten interessierten. „Wir haben inzwischen rund fünfzehn echte Bewerber, die größtenteils nicht aus dem politischen Raum kommen. Damit könnten wir in der Startphase rund 20% der Spielplätze abdecken" freut sich Heuer über die positive Resonanz. Im nächsten Schritt wurde jetzt ein Antrag gestellt, der in den nächsten Wochen politisch diskutiert werden muss. Dieser Antrag, sieht vor, dass die Verwaltung einen "Patenschaftsvertrag" erarbeitet, das Konzept aktiv bewirbt und nun ihrerseits Spielplatzpaten "anwirbt". Einen entsprechenden Mustervertrag hat die CDU-Fraktion dem Antrag beigefügt. Ebenfalls Teil des Beschlusses ist die Forderung, dass die Verwaltung ein Konzept für eine schnellstmögliche Erreichbarkeit und Mängelbeseitigung erstellen soll. Für die CDU-Fraktion eine Grundvoraussetzung für die effektive Arbeit von Spielplatzpaten. „Wenn ein ehrenamtlicher Pate anruft, muss er ernst genommen werden und der von ihm gemeldete Mangel wirklich zeitnah abgestellt werden. Passiert das nicht, führt dies schnell zur Resignation. Der Gedanke „da brauch ich nicht anzurufen, da passiert eh nichts" darf gar nicht erst aufkommen" fordert Heuer. Er ist sich sicher, dass sich weitere Interessenten melden, wenn die Stadt aktiv für die Aktion wirbt. Dies sollte nicht nur über das Internet, sondern auch in Form von Flyern erfolgen: „Die Stadt Langenhagen investiert viel Geld für neue Spielplätze. Spielplatzpaten können dabei helfen, Spielplätze, ob alt oder neu, lange in einem Zustand zu halten, bei dem das Spielen Spaß macht" wirbt Heuer noch einmal für die Aktion. Die CDU hofft jetzt auf die Unterstützung aus Politik und Veraltung, um das Projekt zügig zu starten.
Die Verwaltung wird gebeten das Konzept von so genannten Spielplatzpaten auch für Langenhagen umzusetzen. Hierzu soll:
1.) ein entsprechender "Patenschaftsvertrag" erarbeitet werden
2.) das Konzept aktiv beworben und Spielplatzpaten "angeworben" werden
3.) ein Konzept für eine schnellstmögliche Erreichbarkeit und Mängelbeseitigung erstellt werden
2009-187-00.pdf
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