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Pressemitteilung der CDU-Fraktion

04.02.2011 | Bernhard Döhner

Umgehungsstraße für Isernhagen
CDU: Für weitere Diskussion müssen Fakten her

Bild: NHZ vom 29.01.2011Bild: NHZ vom 29.01.2011

„Die Forderung der Isernhagener SPD, eine Umgehungsstraße quer durch den Nordosten Langenhagens zu bauen, lässt jeglichen realen Hintergrund vermissen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Stadt Langenhagen, Bernhard Döhner. Er fordert daher, dass die Verkehrsströme von den Isernhagenern durch entsprechende Verkehrsuntersuchungen analysiert werden. „Die Durchgangs- und Zielverkehre müssen befragt werden, um genau sagen zu können, in welche Richtungen die Hauptverkehrsflüsse gehen. Die Langenhagener Verkehrsentwicklungsplanung gibt in jüngsten Untersuchungen nur Aufschluss über die Mengen der Fahrzeuge auf Reuterdamm, Theodor-Heuss-Straße und Pferdemarkt. Die Ausrichtung auf Zielschwerpunkte kann nur vermutet werden“, stellt Döhner fest. Beobachtungen der Anlieger gingen jedoch davon aus, dass sich die von Isernhagen kommenden Verkehre an der Kreuzung Reuterdamm/Theodor-Heuss-Str. zu ungleichen Teilen nach Westen und Süden verteilen. „Es hat den Anschein, dass sie sich mehr nach Süden, also in Richtung Bothfelder Straße orientieren. An diesem Knotenpunkt ist eine weitere Verteilung zu beobachten, die sich sehr stark in Richtung Hannover-Bothfeld ausrichtet“, so Döhner weiter. Aber auch diese Vermutungen seien nur Kaffeesatzleserei und in keiner Weise belegt. Es bestehe demnach Handlungsbedarf seitens Isernhagens, um eine Grundlage für weitere Diskussionen zu haben. Die CDU-Mitglieder des Langenhagener Verkehrsausschusses können sich jedoch eine Umgehung der Burgwedeler Straße in Isernhagen durchaus mittels einer Trassenführung durch das Wietzetal oder von Isernhagen HB nach KB vorstellen. Döhner unterstreicht jedoch, dass es für jegliche Trassenführungen Restriktionen im Bereich des Landschaftsschutzes gäbe, denn sowohl auf Langenhagener wie auch auf Isernhagener Seite seien in jedem Fall Landschaftsschutzgebiete in Anspruch zu nehmen. Wünschenswert und ein Gewinn für Langenhagen wäre jedoch die Entlastung des Reuterdamms sowie der Theodor-Heuss-Straße und des Pferdemarktes, betont Döhner.

NHZ vom 29.01.2011: SPD will die Dörfer entlasten
Gespräche mit Langenhagen gefordert
Stadtbaurat: Nördliche Trasse bevorzugt
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