CDU Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen

Ihr Motor für Langenhagen, eine Stadt in Bewegung

02.08.2009 | Mirko Heuer, Mike Scheer

CDU Vorschlag für Racket-Club: Ein Gewinn für alle Beteiligten
SPD und Grüne argumentieren bezüglich der Kreuzwippe mit Halbwahrheiten

Die Kegelbahn neben dem Racket Club - Genug Platz für ein Begegnungszentrum Die Kegelbahn neben dem Racket Club - Genug Platz für ein Begegnungszentrum

Heftige Kritik übt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer an den kürzlich veröffentlichten Stellungnahmen von SPD und Grünen zu einem Antrag der CDU-Fraktion in Sachen Kreuzwippe und dem Racket-Club. „Es werden bewusst falsche Informationen verbreitet, um bei den Betroffenen Ängste zu schüren, dass man ihnen etwas wegnehmen würde". Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Ende Juni von der CDU-Fraktion eingebrachter Antrag, der vorsieht, dass die Stadt Langenhagen von der 1,15 Mio. € teuren Sanierung der Kreuzwippe absieht und stattdessen die mit 500 Quadratmeter deutlich größere Fläche der Kegelbahn des Racket-Clubs für die Nutzung durch AWO, DRK und Verwaltungsstelle herrichtet. Die Maßnahme ist mit rund 500.000 € deutlich günstiger, obwohl noch zusätzliche Räumlichkeiten zur gemeinsamen Nutzung oder für weitere Verbände geschaffen werden sollen, um so zum Beispiel wieder VHS-Angebote vor Ort anbieten zu können. Die nebenan liegende Gastronomie stellt für die CDU einen weiteren Pluspunkt in dem Gesamtkonzept für ein Begegnungszentrum dar. Der Antrag sieht ebenfalls vor, mit einem Teil der gesparten Sanierungskosten den zwischenzeitlich aus Kostengründen abgesagten Kauf der Sporthalle durch den MTV doch noch zu realisieren. Inzwischen sieht sich die CDU jedoch mit Aussagen wie „Lasst Euch die Begegnungsstätte nicht wegnehmen" oder „zukünftig kriegt Ihr Euren Kaffe nur noch im Restaurant, die Teeküchen werden gestrichen" konfrontiert. „Alles Quatsch" kommentiert Heuer diese Aussagen „Ganz im Gegenteil, der große Bereich der alten Kegelbahn bietet ebenerdig unwahrscheinlich viele Möglichkeiten der Gestaltung, bei der sich die Nutzer einbringen könnten und sollen. Es soll ein deutlicher Mehrnutzen gegenüber der Kreuzwippe erreicht werden und natürlich sollen AWO, DRK oder andere Verbände Selbstversorger bleiben. Sie hätten aber am neuen Standtort den Vorteil, dass sie sich zum Beispiel bei Feiern auch mal bedienen lassen könnten". Engelbostels stellvertretender Bürgermeister Mike Scheer kann zudem nicht verstehen, mit welcher Ignoranz die SPD bei ihrem Standpunkt bleibt, dass für die AWO nur die Kreuzwippe als Domizil in Frage käme und ergänzt: " Ich würde mir wünschen, dass sich die Engelbostler SPD genauso für den MTV einsetzt, wie Sie die Interessen der AWO vertritt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass man sich hier nur ein Denkmal setzen will". Heuer kritisiert, dass sich SPD und Bündnis 90 die Grünen nicht mit Lösungsvorschlägen auseinandersetzen wollen, bei der es nur Gewinner gäbe: „Hier werden nur die Haare in der Suppe gesucht und wenn man keine findet, legt man eben welche rein. Dieses Verhalten zieht sich nun schon seit fast drei Jahren wie ein roter Faden durch das Handeln der aktuellen Ratsmehrheit. Das lähmt die Weiterentwicklung der Stadt". Auch eine andere Falschdarstellung korrigiert Heuer: „Es wird immer wieder unterstellt, dass die CDU gegen die Sanierung der Kreuzwippe sei. Das ist ebenfalls unwahr. Wir haben bereits im letzten Jahr eingefordert, dass unterschiedliche Vorschläge für eine Sanierung auf den Tisch kommen, um nach kostengünstigeren Alternativen zu suchen. Dieses Ansinnen wurde jedoch abgelehnt, daher sprechen wir uns gegen eine Verschwendung von Steuergeldern durch die derzeit geplante Edelsanierung aus". Bei dem jetzt stattdessen von der CDU vorgeschlagenen Verkauf der Kreuzwippe würde die fachgerechte Sanierung unter Denkmalschutzgesichtspunkten natürlich vertraglich geregelt. Den passenden Käufer gibt es nach Heuers Aussage auch schon. Der zu erwartende Verkaufserlös würde die Positivbilanz eines Begegnungszentrums Racket-Club nochmals verbessern. Heuer schlägt der SPD und dem Bündnisgrünen Musfeldt vor, nicht nur die Kreuzwippe zu besuchen, sondern sich auch mal die Gebäude und das Gelände des Racket-Clubs anzusehen, um so die vielleicht allzu leichtfertig geäußerte Vermutungen durch Wissen zu ersetzen.

Zugehöriger CDU-Antrag Nr. 2009/140-00 als PDF-Datei
2009-140-00.pdf
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